Malteser-Wallfahrt 2009
Geseker Senioren beteiligen sich an der Wallfahrt zum Gnadenbild der Hl. Gottesmitter nach Werl
Eindrucksvoller hätte die 36. Werlwallfahrt der Malteser mit Senioren, Kranken und Behinderten zur Gottesmutter nach Werl kaum laufen können. Nicht nur, weil es der Wettergott wie immer gut mit den über 700 Pilgern, davon 25 aus Geseke, gemeint hatte. Mit Bischof Dr. Josef Clemens, Sekretär des päpstlichen Laienrates, war sogar der Hauptzelebrant aus Rom angereist. "Ich habe noch vor einigen Tagen mit Papst Benedikt gesprochen und als ich erwähnte, dass ich zur Wallfahrt der Malteser nach Werl aufbreche, hat er mich ausdrücklich gebeten, herzliche Grüße an Sie auszurichten." Das beeindruckte die Pilger und Malteser sehr. Und als der Bischof fragte, ob er denn Grüße mit zum Papst zurücknehmen dürfe, brach sogleich starker Applaus aus. Papst Benedikt XVI. ist Mitglied des Malteserordens und Ehrenmitglied des Malteser Hilfsdienstes.
Zuvor hatte Bischof Clemens in seiner Predigt den Dienst der Malteser als Diakonia, als gelebte Nächstenliebe, bezeichnet, die sich auch im Malteser Ordensleitsatz "Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen" ausdrücken würde. "Nur durch Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe können wir zu Kindern Gottes werden", stellte er den Maltesern ein gutes Zeugnis aus.
Nach dem Festhochamt wurden die Pilger in der Stadthalle Werl vom Diözesanleiter Stephan Graf von Spee empfangen. Er richtete einen Gruß vom Großmeister des Souveränen Malteser Ritterordens Frá Matthew Festing aus, der am Vortag die Aussiedler- und Migrationsbetreuung St. Franziskus der Malteser im sauerländischen Hemer besucht hatte. Anschließend wurde das Mittagessen gereicht, dass traditionsgemäß aus der Malteser Feldküche kam.
In einer Prozession ging es im Anschluss zurück zur Abschlussandacht in die Wallfahrts-Basilika. Dort erhielten alle Pilger eine gesegnete Rose und ein durch die Malteser-Jugend gemaltes Erinnerungsbild.



