Sorgenfrei in den Urlaub
Urlaubszeit - Sorgenzeit? Das passt nicht zusammen
Und doch ist für viele Menschen der Urlaub mit Sorgen und Unsicherheit verbunden, denn zu Hause lebt ein betreuungs- oder pflegebedürftiger Angehöriger. Wer könnte denn zum Beispiel für Mutter oder Vater sorgen, wenn die Urlaubsplanungen anstehen? Und das trifft nicht nur pflegende Angehörige. Auch die Angst vor einem unbemerkten Sturz oder Infarkt der älteren Hausbewohner fährt mit. Wolfgang Strach, Leiter des Malteser Hausnotrufdienstes für Geseke, weiß wovon er redet. Gleichzeitig brauchen viele Angehörige von dieser Verantwortung aber auch mal eine Pause. Diese Pause entfällt dann womöglich aus lauter Angst. "Das ist eine gefährliche Entwicklung".
Deshalb haben die Malteser in Geseke bereits im vergangenen Jahr einen speziellen Ferienservice angeboten, der nun - aufgrund des sehr guten Erfolgs - in diesem Jahr in den Sommerferien wiederholt wird. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Interessenten können den Hausnotrufdienst der Malteser über die Sommerferien nutzen, ohne dass sie dabei langfristige Verträge eingehen müssen.
Der Hausnotrufdienst funktioniert denkbar einfach: Mit einem kleinen Alarmknopf, dem "Funkfinger", ausgestattet, sind die Nutzer rund um die Uhr in sicherer Hand. Denn Sie haben vorher so genannte Bezugspersonen festgelegt, zum Beispiel Nachbarn oder Freunde in der Nähe, die im Notfall von den Maltesern benachrichtigt werden und so direkt und vor allem vertrauensvoll helfen können. Bei akuten Notfällen wird unmittelbar ärztliche Hilfe oder der Rettungsdienst verständigt. Wenn keine Nachbarn oder Freunde zur Verfügung stehen fährt im Bedarfsfall ein "Hintergrunddienst" zu jeder Tages- oder Nachtzeit zum Nutzer. 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr, auch in dem Fall, dass der Hilfebedürftige nicht mehr sprechen kann. In Geseke nutzen schon einige Menschen diesen Dienst der Malteser. Infos bei: Kontakt



