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Malteser Geseke

Besuchs- und Begleitungsdienste

Spazierengehen, Vorlesen oder einfach nur Reden: Gemeinsam ist man weniger allein.

Wir schenken Ihnen gemeinsame Zeit. Wie Sie die nutzen möchten, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer Begleiterin oder Ihrem Begleiter. Eine gute Unterhaltung, gemeinsam ein Buch oder die Zeitung lesen sind genauso möglich wie beispielsweise

  • ein Spaziergang ins Grüne
  • ein Besuch im Stadtcafé
  • Begleitung und Hilfestellung im Alltag oder
  • Friedhofsbesuche

Warum ein Besuchsdienst in Geseke

Das gesellschaftliche soziale Netz zielt schwerpunktmäßig darauf ab, materielle bzw. existenzielle Not und Bedürftigkeit zu lindern. Dafür gibt es eine Fülle von Diensten, die sich mit ihren Angeboten an kranke oder vereinsamte Menschen richten. Die psychosoziale Einbindung dieser Zielgruppe in ihr Lebensumfeld hingegen wird mit zunehmender Krankheit, Behinderung oder Schwäche immer schwieriger.

Hier setzt unser ehrenamtlicher Besuchsdienst "Netzwerk" an. Wir verstehen uns als ergänzendes Angebot zu bestehenden Pflege-, Betreuungs- und Versorgungsdiensten.

 

Zielgruppe und Motivation

Die HelferInnen des Besuchsdienstes der Malteser widmen sich behinderten, kranken und vereinsamten Menschen jeden Alters, gleich welcher Konfession aus dem Geist christlicher Nächstenliebe. Neben diesen religiösen Motiven und aus der Tradition der Malteser heraus, liefert die demographische Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland zusätzlich triftige Gründe, sich neben der o. g. Zielgruppe auch der Menschen höheren Alters über ehrenamtliches soziales Engagement verstärkt zuzuwenden.

 

Unsere Ziele

Der Besuchsdienst der Geseker Malteser verfolgt folgende Ziele:

  • Aufbrechen der Isolation
  • Verhinderung der Vereinsamung
  • Förderung sozialer Kontakte
  • Wahrnehmung konkreter Not und Vermittlung angemessener Hilfe
  • Entlastung der Angehörigen und Pflegenden

Tätigkeitsfeld

Folgende ehrenamtliche Tätigkeiten können erbracht werden:

Besuche, Gespräche führen, Zuhören, Vorlesen, Singen- u. Musizieren, gemeinsam alte Fotos und Dokumente anschauen, Spaziergänge, gemeinsam Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen, zum Seniorenfrühstück begleiten, gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Die zu leistende Betreuung wird mit den Beteiligten individuell besprochen, dokumentiert und basiert auf beiderseitiger Zustimmung.

Abgrenzung der Tätigkeitsfelder:

Um Misserfolge und Enttäuschungen aber auch Gefährdungen von Helfern und Betreuten zu vermeiden, müssen die Hilfeleistungen des Besuchsdienstes eingegrenzt werden.

Nachfolgende Leistungen können nicht erbracht werden:

  • Pflegerische Hilfen
  • Grund- und Behandlungspflege jeder Art
  • Technische Hilfen wie z. B. Reparaturen an elektrischen, gas- oder wasserfördernden Anlagen und Geräten
  • Fahrdienste für die Spezialfahrzeuge erforderlich sind
  • Soziale Hilfen bei Behördenangelegenheiten für die ein bestimmtes Fachwissen erforderlich ist
  • Hilfen, die eine formale Vollmacht oder eine Bestellung als gesetzlichen Betreuer erforderlich machen

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

Ein wesentlicher und tragender Bestandteil unseres Besuchsdienstes sind die ausschließlich ehrenamtlichen HelferInnen. Sie bringen ihre Begabungen und Lebenserfahrungen, ihre Zeit und ihre Eignung in den Dienst.

Rahmenbedingungen der ehrenamtlichen Tätigkeit

Die ehrenamtliche Mitarbeit ist prinzipiell unentgeltlich. Die HelferInnen stimmen den zeitlichen Rahmen ihrer Mitarbeit und Art und Umfang ihrer Aufgaben mit den Verantwortlichen des Besuchsdienstes ab. Vereinbarte Auslagen werden erstattet.

Im Rahmen ihres Dienstes genießen die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen den Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz der Malteser. Für ihre Arbeit gebührt ihnen Anerkennung und Rückhalt.

Die vielfältigen Aufgaben sind den Möglichkeiten und Grenzen des Ehrenamtlichen individuell angepasst. Die HelferInnen können sowohl unmittelbar im Dienst am Menschen als auch mittelbar in der Organisation, Verwaltung, der Öffentlichkeitsarbeit oder der Sicherung der materiellen Grundlagen des Dienstes eingesetzt werden. Jede Form der Mitarbeit hat ihren eigenen und unverzichtbaren Wert.

Qualifizierung der HelferInnen:

Die Helfer werden neben der Helfergrundausbildung in Themen rund um ihre Tätigkeit geschult. Hierzu werden Schulungen in unseren Räumen angeboten, aber auch Fortbildungsangebote in Ehreshoven wahrgenommen. An den Ausbildungen sollten die MitarbeiterInnen regelmäßig teilnehmen, damit der gleiche Informationsstand gesichert ist.

Durch die Ausbildung können die HelferInnen den Titel "Seniorenbegleiter" (Sozialbegleiter) erlangen.

Betreuung der HelferInnen:

Regelmäßige Fortbildungen werden angeboten. Begleitung des Helfers beim Erstbesuch. Einmal im Monat treffen sich alle Helfer zum Austausch und zur Reflexion in gemütlicher Runde. Ein persönliches Helfergespräch wird mindestens 1 mal im Jahr vereinbart. Die Erreichbarkeit des Leitungsteams bei Notfällen ist sichergestellt. Bei Bedarf wird eine durch das Leitungsteam individuelle Beratung angeboten, und, sofern erforderlich, eine Supervision ermöglicht. Gemeinsame kleine Feiern oder Ausflüge sollen das Zusammengehörigkeitsgefühl fördern.

Zusammenarbeit und Vernetzung

Die vielseitigen ergänzenden Aufgaben des Besuchsdienstes erfordern den Kontakt mit allen Diensten, Organisationen und kirchlichen bzw. öffentlichen Einrichtungen, die sich ebenfalls unserer Zielgruppe zuwenden. 

Online Spenden

Weitere Informationen

Ansprechpartner in Geseke:

Winfried Hesse
Leiter Besuchs- und Begleitdienst
Tel. (02942) 1234
Fax (02942) 1291
E-Mail senden
Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE93370601201201216172  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7