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Malteser Geseke

Wallfahrten

Pilgern gehört zu den guten alten Traditionen, die heute wieder modern werden.

Wallfahrt ist ein Gebet mit den Füßen. Bei den Maltesern sind oft auch die Hände dabei, wenn sie Rollstühle schieben oder Krankentragen heben. Altötting und Kevelaer sind ebenso Ziele ihrer großen Pilgerfahrten wie etwa Rom. Der Lourdes-Krankendienst der Malteser begleitet und pflegt Kranke und Schwerbehinderte auf der Reise und am Wallfahrtsort. Ehrenamtliche Helfer kümmern sich rund um die Uhr um die Kranken, Ärzte sorgen für die medizinische Betreuung, Priester für die geistliche Begleitung.

Wallfahrt zum Gnadenbild der Hl. Gottesmutter nach Werl

Jedes Jahr, am 3. Sonntag im September, laden wir herzlich zur Teilnahme an der Wallfahrt zur Hl. Gottesmutter nach Werl ein.  

Programmverlauf:

  8 Uhr Abfahrt ab Malteserhaus, Ernst-von- Bayern Straße 34
10 Uhr Heilige Messe in der Basilika Werl
12 Uhr Mittagessen in der Stadthalle
14 Uhr Prozession zur Basilika, anschließend Andacht
16 Uhr Rückfahrt der Wallfahrer nach Geseke mit Zwischenstopp in einem Café

Anmeldung zur Teilnahme:

  • Malteserhaus, Geseke, Ernst-von-Bayern Str. 34, samstags von 14 - 16 Uhr in der Möbel- und Kleiderkammer
  • Pflegedienst HomeCare, Geseke, Cranestraße 2
  • Heißmangel Benkel, Geseke, Bäckstraße 12

Wallfahrt der Generationen nach Lourdes

Eingeladen sind jüngere und ältere Menschen und besonders Familien, Firmgruppen sowie andere Gruppen aus den Pfarrgemeinden. Für Jugendliche und Firmgruppen wird während der Pilgerfahrt ein besonderes Programm geboten. Mitglieder von Chören haben die Möglichkeit, in unserer Schola und bei den großen Feierlichkeiten im internationalen Chor mitzusingen.

Die Wallfahrt führt auch im nächsten Jahr in der Woche vor Ostern die Pilger mit dem Sonderzug oder per Flugzeug in den französischen Wallfahrtsort.

Als „Pilgerfahrt der Generationen“ hat sich die Wallfahrt nach Lourdes fest eingebürgert. Dort ist vor über 150 Jahren die Muttergottes dem Bauernmädchen Bernadette erschienen. Seit dieser Zeit gilt die Grotte mit der Quelle, an der die Muttergottes zu Bernadette gesprochen hat, als wundertätig. In jedem Jahr fahren Menschen nach Lourdes, um die Muttergottes zu verehren und Kraft aus dem Besuch des Ortes, dem gemeinsamen Gebet und der Pilgerfahrt an sich zu ziehen. Seit einigen Jahren haben die Malteser die Organisation der Wallfahrt übernommen. Vom Firmkursus über ganze Familien, von der Großmutter bis zum Enkel fahren viele Menschen ebenso mit im Pilgerzug, wie auch Kranke und Behinderte. Die werden in eigenen Krankenabteilen vom Malteser Lourdes-Krankendienst betreut und auch vor Ort in besonders eingerichteten Krankenherbergen untergebracht.

Dem gemeinsamen Gebet kommt immer ein besonderes Augenmerk zu, deshalb unterstützt das Erzbistum Paderborn die große Wallfahrt. Eine eigene Musikkapelle ist ebenso mit im Pilgerzug wie viele Jugendliche, für die ein eigenes, jugendgerechtes Programm angeboten wird.

Die Besonderheit der Pilgerfahrt stellt mittlerweile der Sonderzug dar. Er fährt mit den Liegewagenabteilen ab Altenbeken mit Haltestellen in Paderborn, Lippstadt, Soest, Dortmund und Hagen. Bis Lourdes ist dann aus den Mitfahrern bereits eine Gebetsgemeinschaft geworden. Die Flugpilger, die später ab Paderborn-Lippstadt starten, stoßen dann in Südfrankreich dazu. Höhepunkt ist immer die Liturgie am Palmsonntag, die alle Pilger gemeinsam in Lourdes feiern.

Anmeldungen für die Wallfahrt werden entgegen genommen bei den Maltesern in der Diözesangeschäftsstelle in Poaderborn unter 0 52 51 / 13 55 0 oder unter paderborn(at)malteser(dot)org. Dort kann auch weiteres Informationsmaterial angefordert werden. 

Wallfahrt mit Kranken und Behinderten nach Rom

Wir fahren mit dem Bus mit einer Zwischenübernachtung in Richtung Italien. Erfahrenes Pflegepersonal sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer unterstützen die Pilger nach besten Kräften, um diese Pilgerreise zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Zu den Höhepunkten der Wallfahrt gehören die Audienz beim Heiligen Vater sowie ein Empfang auf dem Aventin. Die Schönheit der Vatikanstadt, die Altstadt, Gebäude und Plätze werden alle Pilger in ihren Bann ziehen. Täglich wird gemeinsam Eucharistie in den schönsten alten und bekannten Kirchen Roms gefeiert.

Für Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, bietet die Malteser Romwallfahrt durch die intensive Betreuung die Gelegenheit, die Hl. Stadt kennen zu lernen oder wieder neu für sich zu entdecken, faszinierende Eindrücke zu gewinnen, Nähe und Gemeinschaft zu verfahren und sich Kraft für den Alltag zu holen.

Erfahrenes Pflegepersonal sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer unterstützen die behinderten Mitpilger nach besten Kräften: beim Ein- und Aussteigen, beim Gepäcktransport, bei den Besichtigungen und beim Stadtbummel sowie bei den täglichen Verrichtungen. Mitreisende Ärzte stehen jederzeit zur Verfügung, so dass - neben der persönlichen Betreuung - auch die medizinische Versorgung rund um die Uhr sichergestellt ist.

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Weitere Informationen

Maria Benkel
Stellv. Stadtbeauftragte, Leiterin Soziale Dienste
Tel. (02942) 1234
Fax (02942) 1291
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